BFSUG · Brand Strategy & Communications

Ein Teil vom Ganzen: Partizipation als Markenbestanteil

Unterschiedliche Interessen berücksichtigen, Gemeinsamkeiten finden, Stärken bündeln und unter einem einheitlichen Dach mehr erreichen. Was als Auftrag für ein homogenes Erscheinungsbild begann, hat sich zu einer lebendigen Marke entwickelt.

 

Die Beratung für Schwerhörige und Gehörlose, kurz BFSUG, ist ein Zusammenschluss von Deutschschweizer Beratungsstellen. Gemeinsames Ziel ist es, mit regionalen Angeboten die Eingliederung und Akzeptanz schwerhöriger und gehörloser Menschen in der Gesellschaft zu unterstützen.

 

Die Kooperation mit glaswerk begann mit einer Entscheidung: Drei unabhängige Beratungsstellen aus den Regionen Innerschweiz, Zürich und Bern entschlossen sich, einen einheitlichen visuellen und kommunikativen Auftritt umzusetzen. Da ein einheitliches Erscheinungsbild von Organisationen und Unternehmen die logische Konsequenz einer gemeinsamen Marke ist, wurde diese in Form von Workshops definiert.

 

Auf dem Weg zur einheitlichen Marke

Das Feststellen von Gemeinsamkeiten und Unterschieden der drei Beratungsstellen waren die Basis zur Gestaltung des Markenprozesses. Dieser beinhaltete das Erarbeiten der Markenpositionierung, der Markenstrategie und des Markenkonzepts. Das Markendesign und die Marketingkommunikation folgten und wurden ebenfalls gemeinsam mit glaswerk entwickelt.

 

Die Marke BFSUG entsteht unter Einbeziehung aller Beteiligten

Das Besondere war, dass sowohl die Beteiligten als auch deren Umfeld durch einen Voting-Prozess aktiv an Konzeption, Gestaltung und Design der zukünftigen Marke beteiligt waren. Das heisst Gehörlose und Schwerhörige, Vorstände und Mitarbeitende sowie Mitglieder von Partnerorganisationen diskutierten gemeinsam und entschieden, wie die Marke BFSUG in Zukunft aussehen soll. Während der Workshops übersetzte ein Gebärdensprachdolmetscher.

 

Grösstmögliche Akzeptanz

Diese Vorgehensweise führte von Anfang an zu einer grösstmöglichen Identifikation bei den Mitarbeitenden und Betroffenen, welche die Marke von innen leben. Die Akzeptanz am Markt, also bei denjenigen, die immer wieder mit BFSUG zu tun haben, wurde durch den partizipativen Prozess ebenfalls massgeblich gesteigert.

 

Marke als Grundlage für die Markenkommunikation

Als Konsequenz der Markenentwicklung wurden alle wesentlichen Elemente für die Markenkommunikation aufgebaut, vom Design Manual über die Website, von der Geschäftsausstattung über den Jahresbericht bis zur Signaletik. So entstand ein einheitliches Markenbild und ein sehr spannender Prozess – insbesondere durch das Involvieren verschiedenster Interessensgruppen.